Obazda

Obazda oder Obatzter

Erfunden wurde der Obazda um alte Käseresten, insbesondere Camembert, Brie oder anderen Weichkäse für den Verkauf aufzuhübschen. Um ihn wieder schmackhaft zu machen, wurde der meist überreife Käse mit Butter, Paprika und Zwiebeln, manchmal auch noch mit Kümmel vermischt, seltener auch mit Bier um ihn etwas sämiger zu machen.

Bekannt wurde der Obazda etwa um 1920, als ihn die Wirtin Katharina Eisenreich ihren Gästen im Weihenstephaner Bräustüberl in Freising servierte. Heute darf er auf keinem Oktoberfest fehlen.

Aber nun zum Rezept, das einfach herzustellen ist und wirklich ausgezeichnet schmeckt.

Zutaten für 2 Personen:

200 g sehr reifer Camembert
100 g Frischkäse Doppelrahmstufe
40 g weiche Butter
150 g Zwiebel
1 TL Paprika edelsüß
etwas Salz und Pfeffer
Schnittlauch zum Garnieren

Zubereitung:
Den Camembert müsst ihr klein schneiden, die Zwiebeln sehr fein hacken. Den Camembert mit der Butter, den Gewürzen und dem Frischkäse gut vermischen. Am besten ihr nehmt dazu eine Gabel. Vom Camembert dürfen keine kleinen Stücke mehr sichtbar sein. Es muss eine homogene streichfähige Masse entstehen. Sollte die Masse etwas zu fest sein, könnt ihr einen maximal zwei Esslöffel Bier untermischen. Zum Schluss gebt ihr die Zwiebel dazu. Dann kommt die Masse für mindestens 30 Minuten, besser eine Stunde, in den Kühlschrank, um durchzuziehen. Vor dem Servieren streut ihr noch Schnittlauch über den Obazda. Wer mag kann auch noch Kümmel darüber streuen.

Dazu schmeckt sowohl ein Bauernbrot als auch ein Baguette und natürlich ein Bier oder Weißbier. 

Ich wünsche Euch guten Appetit und einen guten Durst. Den werdet ihr sicher bekommen.

Noch ein kleiner Hinweis.

Obazda isst man frisch zubereitet, spätestens am nächsten Tag. Ihr könnt ihn nicht so lange aufheben, da die Zwiebeln den Obazda mit der Zeit bitter machen.

 

oipara

oipara

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